SPD setzt sich für ein sauberes Stadtbild ein

Die Sauberkeit des öffentlichen Raums ist ein Prädikat und ein Aushängeschild jeder Kommune. Die Kommunen nehmen dafür seit Jahren viel Geld in die Hand. Auch in Ochtrup wird bereits eine Menge für die Sauberhaltung der Straßen und Plätze und die Beseitigung von wilden Müllablagerungen getan. Doch für die SPD-Fraktion reichen die bisherigen Maßnahmen nicht aus. Sie fordert nun die Verwaltung auf, weitere Maßnahmen zu entwickeln, die geeignet sind, wilde Müllbeseitigungen und starke Verunreinigungen öffentlicher Straßen, Wege und Plätze und privater Flächen in Ochtrup wesentlich stärker als bisher zu reduzieren. „Wir wollen nachhaltig für ein sauberes Stadtbild sorgen“, so Jörg Krabbe, Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Energie für die SPD.

„Die bisher von der Politik beschlossenen und durch die Verwaltung umgesetzten Maßnahmen haben nur begrenzten Erfolg“, erläutert Fraktionsvorsitzender Vincent ten Voorde. „Man kann sich damit zufriedengeben, aber vielen Bürgerinnen und Bürgern wie auch uns reicht das bisherige Ergebnis nicht.“ Immer wieder werden die Sozialdemokraten von Bürgerinnen und Bürgern auf widerrechtliche Müllbeseitigung in der Nähe von Containern, in Grünanlagen, in Straßengräben, in Waldflächen hingewiesen. Das ist aus Sicht der SPD nicht nur ärgerlich, sondern verursacht auch erhebliche Kosten. Auch die Verunreinigung der Straßen und Plätze in der Innenstadt (durch Glasscherben, herumliegende Pizzakartons, gebrauchte Mund- und Nasenschutzmasken, Hundekot usw.) sorgt weiterhin für viel Unmut bei den Anwohnern. In den Außenbereichen sind immer wieder Müllablagerungen von gefüllten Plastiksäcken, Altreifen, weggeworfenen Flaschen, Bauschutt usw. zu sehen.

„Der größte Teil der Ochtruper Bürgerschaft achtet auf Sauberkeit und entsorgt seinen Müll ordnungsgemäß“, so ten Voorde. „Es ist aber nicht hinzunehmen, dass die Allgemeinheit das achtlose oder unbelehrbare Verhalten einiger anderer mitbezahlen muss.“

Die SPD weist auf die Bereitschaft vieler Bürgerinnen und Bürger zur Sauberhaltung der eigenen Umgebung hin und möchte auch das ehrenamtliche Engagement nutzen und stärken. Ergänzend soll die Verwaltung einen umfassenden Maßnahmenkatalog zur Verminderung wilder Müllablagerungen und zur stärkeren Reduzierung von Verunreinigungen des öffentlichen Raums erarbeiten. Für die SPD ist klar, dass auch das Ordnungsamt in die Lage versetzt werden soll, seine Kontrollfunktion ausreichend ausüben zu können. „Wenn es notwendig ist, müssen wir auch über die Aufstockung von Personal nachdenken“, so Jörg Krabbe.

Die SPD fordert, dass zielführende Maßnahmen in einem Katalog zusammengeführt werden, zu dessen Erstellung der Ausschuss für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Wirtschaftsförderung und die OST GmbH eingebunden werden sollen.

Bild: Dennis Baumgart

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