Ochtrups Zukunftsfähigkeit wird auch über das Thema Wohnungsbau entschieden

Der Ochtruper Wohnungsmarkt ist derzeit sehr in Bewegung. Es wird viel gebaut und es entstehen viele neue Wohnungen. Doch es fehlen nach Einschätzung der Sozialdemokraten Mietwohnungen, die auch für Menschen mit kleinerem Geldbeutel zu bezahlen sind. Deshalb will die SPD für die nächste Ratsperiode dem Thema Wohnen eine besondere Bedeutung beimessen. „Ochtrups Zukunftsfähigkeit wird auch über das Thema Wohnungsbau entschieden“, so SPD-Fraktionsvorsitzender Vincent ten Voorde. „Wir wollen eine Stadt, in dem nicht nur die Besserverdienenden sich eine Wohnung oder Eigenheim leisten können.“ Dafür wollen die Sozialdemokraten mit verschiedenen Maßnahmen und Projekten Bewegung in den Wohnungsmarkt bringen.

So soll das Projekt am ehemaligen DRK-Heim mit Hochdruck entwickelt werden. Die SPD hat hier beantragt, verschiedene Wohnformen miteinander zu verknüpfen und so ein neues, attraktives Wohnquartier entstehen zu lassen. „Besonders wichtig ist uns dabei, dass hier verschiedene Generationen einen Platz bekommen können“, erläutert Ratskandidatin Petra Scheipers. „Mit anteiliger Verpflichtung zum sozialen Wohnungsbau bietet es allen Menschen die Chance zum altersgerechten und bezahlbaren Wohnen und Leben.“

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die verstärkte Vergabe von bauträgerfreien Baugrundstücken durch die Stadt. So soll das Gelände des ehemaligen Baubetriebshofs schnell entwickelt werden. Die SPD-Fraktion hatte dazu im Februar dieses Jahres bereits einen Antrag gestellt. Der wurde von den anderen Fraktionen positiv aufgenommen.  Auch möchte die SPD in der nächsten Ratsperiode die Möglichkeit zur Ausweisung neuer Baugebiete ausloten und aktiv vorantreiben.

Die SPD setzt zusätzlich weiter auf das Instrument der maßvollen Nachverdichtung. „Wir sind überzeugt, dass eine ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Stadtentwicklung Nachverdichtung weiterhin notwendig macht“, so ten Voorde. „Die Interessen der Anwohner müssen aber bei Planungsentscheidungen in erkennbarem Umfang berücksichtigt werden.“ Die SPD wird sich daher aktiv an der Diskussion rund um die „Leitlinien Nachverdichtung“ beteiligen.

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