SPD zieht Bilanz und legt Schwerpunkte fest

Am vergangenen Wochenende traf sich der SPD-Ortsvorstand mit den Mitgliedern der Ratsfraktion zu einer gemeinsamen Klausurtagung. Die Sozialdemokraten bilanzierten nicht nur ihre kommunalpolitische Arbeit in der Töpferstadt, sondern legten auch die inhaltlichen Schwerpunkte für die kommenden Jahre fest. Die SPD blickt zufrieden zurück und schaut positiv in die Zukunft. „Wir sind personell und inhaltlich gut aufgestellt“, so die SPD-Vorsitzende Sarah Lahrkamp. „Wir wollen weiterhin aktiv dazu beitragen, dass sich Ochtrup positiv weiterentwickelt.“ Die Vorsitzende machte dabei klar, dass die SPD auch in den kommenden Jahren von sich aus mit den Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch kommen will. „Wir sind die bürgernahe Partei in Ochtrup“, so Lahrkamp. „Wir reden mit allen und hören dabei zu, weil wir wissen wollen, wo der Schuh drückt“.

In seinem Rückblick auf die vergangenen drei Jahre stellte der SPD-Fraktionsvorsitzende Vincent ten Voorde fest, dass ein großer Teil des Wahlprogramms bereits umgesetzt werden konnte. „Auf uns ist Verlass“, so ten Voorde. „Das, was wir versprochen haben, haben wir umgesetzt.“ Wichtige infrastrukturelle Beschlüsse waren der Kreisverkehr am Nienborger Damm, die Umgestaltung des Lambertikirchplatzes, die Umgestaltung der Wallanlagen, die Sanierung der Sporthalle an der Lambertischule und der Ausbau der OGS. „Dazu hat die SPD entscheidend beigetragen“, so Josef Hartmann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Es gibt aber auch eine Reihe von kleineren Maßnahmen, die auf Initiative der SPD zurückgehen. So wird das Thema „Friedwald“ in Ochtrup demnächst wieder in den politischen Gremien diskutiert werden und auch die Pflege und der Unterhalt der Ochtruper Spielplätze wurden von den Sozialdemokraten wieder auf die politische Agenda gesetzt.

In der anschließenden Diskussion legten die Teilnehmer die inhaltlichen Schwerpunkte für die nächsten Jahre fest: So will sich die SPD für eine Verbesserung der beengten Wohnsituation in Ochtrup einsetzen. Das Thema Ausbau und Unterhalt der städtischen Infrastruktur, wie zum Beispiel das Straßennetz, die öffentliche Anlagen und auch der Ausbau des innerstädtischen Breitbandnetzes soll in den nächsten Monaten verstärkt bearbeitet werden. Auch will die SPD das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf mehr in den Mittelpunkt ihrer politischen Arbeit rücken. In den kommenden Monaten wollen die Sozialdemokraten diese Themen durch konkrete Initiativen und Vorschläge mit Leben füllen.

Ein weiteres Thema, an der die SPD aktiv werden möchte, ist Mobilität im Kreis Steinfurt. Auch wenn hier der Handlungsspielraum auf örtlicher Ebene begrenzt ist, soll hier das Gespräch mit handelnden Akteuren auf Kreisebene gesucht werden. „Eine Busreise von Ochtrup nach Rheine ist fast wie eine Weltreise“, so Jörg Krabbe. „Wir wollen, dass sich das ändert.“

Bild: Jürgen Ultee

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