Zusammenarbeit vor Posten

Die SPD-Fraktion möchte im neuen Rat konstruktiv mit allen Fraktionen zusammenarbeiten und dafür möglichst schnell arbeitsfähige Voraussetzungen schaffen. Mit dem Verzicht auf eine Nominierung eines Stellvertreters oder einer Stellvertreterin der Bürgermeisterin möchte die SPD hierzu einen Beitrag leisten. „Aus unserer Sicht ist es nachvollziehbar, dass die drei großen Fraktionen CDU, SPD und FWO den Anspruch erheben können, eine Kandidatin bzw. einen Kandidaten für dieses Amt zu nominieren“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Vincent ten Voorde. „In der gegenwärtigen Lage heißt das aber, dass drei Personen für zwei Ämter zur Wahl stehen, da die bisher geltende Hauptsatzung des Rates nur zwei Stellvertretungen der Bürgermeisterin vorsieht. Es ist aus unserer Sicht aber der falsche Schritt, in diesem Punkt die Satzung zu ändern und stattdessen drei Stellvertreterinnen bzw. Stellvertreter der neuen Bürgermeisterin zu wählen.  Stattdessen streben wir eine einvernehmliche Lösung an und verzichten auf einen eigenen Kandidaten.“

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„Der Verlust von drei Ratsmandaten ist bitter“

Zur ersten Sitzung nach den Verlusten bei der Kommunalwahl fand sich jetzt der im August neu gewählte SPD-Vorstand zusammen.„Der Verlust von drei Ratsmandaten ist bitter“, kommentierte Sarah Lahrkamp und „auch die Stimmung in der Bevölkerung bei der Bürgermeisterwahl haben wir falsch eingeschätzt.“Um alle SPD-Mitglieder in Ochtrup zu den Ergebnissen der Kommunalwahl zu Wort kommen zu lassen, soll ihnen die Möglichkeit gegeben werden, sich dazu schriftlich in einer Fragebogenaktion zu äußern. Desweiteren ergeht an alle Mitglieder die Einladung, aktiv am ersten Teil einer Klausurtagung des Vorstands teilzunehmen und sich in die Diskussion einzubringen.

SPD-Fraktion wählt Fraktionsvorstand

Gut eine Woche nach der Kommunalwahl hat die neue SPD-Fraktion sich konstituiert und einen Fraktionsvorstand gewählt. Vincent ten Voorde wurde dabei einstimmig zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Josef Hartmann wird erneut als Stellvertreter im Vorstand vertreten sein, dazu kommt Tim Kersting, der als neuer Geschäftsführer in die Fraktionsführung aufgenommen wurde. „In den nächsten Jahren werden wir konstruktiv daran mitarbeiten, dass die gute Entwicklung Ochtrups weitergeführt wird“, so ten Voorde. „Die neue Fraktion wird selbstbewusst ihre Aufgaben aufnehmen.“

Die Bilanz kann sich sehen lassen!

Die SPD geht mit Zuversicht in die Stichwahl. „Wir sind davon überzeugt, dass Kai Hutzenlaub auch in den nächsten fünf Jahren Bürgermeister in Ochtrup sein wird“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Vincent ten Voorde. „Die verlässliche und bürgernahe Politik des Bürgermeisters wird am 27. September wieder eine Mehrheit bekommen. Da bin ich mir sicher!“ Hutzenlaub, der von der SPD und von B90/Die Grünen im Wahlkampf unterstützt wird, tritt in der Stichwahl gegen Christa Lenderich an. Die parteilose Kandidatin trat nach jahrzehntelanger Mitgliedschaft aus der Ochtruper CDU aus, um für das Bürgermeisteramt zu kandidieren.